Vom Pigment zur Dose
Vier Hallen, drei Dispergierlinien und ein Labor, das jede Charge freigibt, bevor ein Deckel daraufkommt.
Jede Dose hat eine Akte
Zwanzig Jahre später wissen wir noch, wer sie abgefüllt hat.
Jede Dose trägt eine Chargennummer. Zwanzig Jahre später können wir noch genau sagen, welches Pigment darin war, aus welcher Lieferung es stammte und wer sie abgefüllt hat. Das ist nicht nur Qualitätssicherung — es ist der Grund, warum wir Baudenkmäler ohne Farbabweichung ausbessern können.
Wir fahren zwei Schichten; die Nachtschicht übernimmt große Industrieaufträge. Seit 2023 läuft das Werk mit Strom vom eigenen Solardach und Wärmerückgewinnung an den Dispergierlinien. Der Lösemittelverbrauch sank in fünf Jahren um 41 Prozent.
Vier Schritte, keine Ausnahmen
Rohstoff
Pigment, Bindemittel und Füllstoff kommen mit Zertifikat an. Nichts geht ohne Wareneingangsprüfung in die Linie.
Dispergierung
Mahlen, bis das Pigment vollständig verteilt ist. Die Feinheit wird von Hand am Grindometer gemessen.
Freigabe
Das Labor prüft Farbton, Viskosität, Deckvermögen und Glanzgrad gegen das Standardmuster.
Abfüllung
Dose, Eimer oder IBC, mit Chargennummer und Sicherheitsdatenblatt. Von hier aus in 31 Länder.
Kennzahlen 2025
140 Menschen, ein Werk
Wir bilden unsere Laborantinnen und Applikateure selbst aus. Wer hier anfängt, bleibt im Schnitt elf Jahre. Es gibt eine feste Tagschicht, einen Schichtbetrieb und ein Applikationsteam, das weltweit unterwegs ist.
Kommen Sie vorbei
Wir führen gern durchs Werk — Kunden, Schulen und alle, die wissen wollen, wie Farbe entsteht.